13. und 14. Dezember 2009
Sonntag 16.00 Uhr
| Montag 20.00 Uhr

Bunkerrauschen Schubertiade zu vier Händen

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Vom genialen Teenager zum visionären Dreißigjährigen

Heimelig wird es zugehen, wenn das Publikum nahe an Künstlern und Musik um den völlig offenen Flügel herum Platz nimmt, gleich neben dem Kaminfeuer. Die ersten Schubertiaden wurden von dem scheuen Komponisten selbst, wie oben dargestellt, nur im Privatzirkel gegeben und boten ausschließlich eigene Werke.

Das Duo Matthewes-Schröder veranschaulicht mit einer Jugend-Fantasie, der großen Sonate in B-Dur, dem seltenen Divertissement und den sogenannten Lebensstürmen die Entwicklung des jungen Franz zu einem Mann, der in seiner knapp bemessenen Zeit zum Mitbegründer der romantischen Musik und Wegbereiter Bruckners geworden ist.

Angesichts seines kurzen, heftigen Lebens taugen die Begriffe «Reifezeit» und «Spätwerk» nur wenig. Aber spinnen Sie mit uns den Gedanken weiter, wie es mit ihm ausgegangen wäre, hätte er Gelegenheit gehabt, ein echtes Spätwerk zu schreiben.

Stefan Matthewes
Michèle Schröder
Klavierduo

" 'himmlische' Längen sehr schön gebändigt. –
Das Publikum war äußerst angetan"

Neue Westfälische

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